Mit Terrassenüberdachungen den Sommer verlängern
17. Mai 2024Während der Gartensichtschutz unerwünschten Blicken vorbeugt, helfen Terrassenüberdachungen, vor Wind und Wetter zu schützen. Im Sommer spenden sie Schatten, an schlechten Tagen halten sie den Regen fern. Ähnlich wie beim Gartensichtschutz spielen sowohl die Ästhetik als auch pragmatische Aspekte eine wesentliche Rolle. Worauf Sie beim Kauf einer Terrassenüberdachung achten sollten, verrät Ihnen dieser Ratgeber.
Inhaltsverzeichnis
Welche Terrassenüberdachung gibt es?
Terrassenüberdachungen gibt es in vielen verschiedenen Formen, die sich insbesondere hinsichtlich des verwendeten Materials, der Konstruktion, der Langlebigkeit und dem Aussehen unterscheiden. Der größte Unterschied liegt bei der Wahl zwischen einer Markise und einer Pergola. Während Sie eine Markise bei Bedarf ausfahren können, ist eine Pergola beständig montiert. Hier besteht ein großer Qualitätsunterschied, wenn es um Stabilität geht. Gerade bei sehr windigem und stark regnerischem Wetter bietet eine Pergola den besseren Schutz. Wenn Sie sich lediglich vor der einstrahlenden Sonne und leichtem Regen schützen möchten, reicht eine Markise aus. Hier genießen Sie bei Bedarf die Sonnenstrahlen, indem Sie die Markise einfach wieder einfahren. Beide Modelle vereinen jedoch die wichtigsten Vorteile einer Terrassenüberdachung, indem sie vor Wind und Wetter schützen und so die Nutzungszeit IhrerTerrasse verlängern.
Markisen – flexibel und schick
Die Vielfalt bei Markisen ist enorm. Es beginnt bereits bei der Wahl, ob Sie ein Modell ohne Kassette, mit einer Halbkassette oder mit einer Vollkassette bevorzugen. Beide Kassettenvarianten schützen die eingefahrene Markise vor Verwitterung und Schmutz, sind allerdings entsprechend teurer. Der Pluspunkt bei allen Varianten liegt in der optischen Variabilität. Unauffällige, einfarbige Markisen sind ebenso erhältlich wie knallbunte mit dem klassischen Streifenmuster. Einfache Varianten setzen dabei auf die Bedienung mit einer Kurbel. Wer es etwas moderner mag, setzt auf einen eingebauten Motor oder sogar einen eingebauten Windsensor, der die Markise automatisch einfahren lässt.
Pergolen – beständig und elegant
Der Aufbau einer Pergola ist ein deutlich umfangreicheres und in der Regel auch teureres Unterfangen. Da Sie die feste Installation nur schwer wieder rückgängig machen können, sollten Sie sich die Montage gut überlegen. In fast allen Fällen ist die Pergola jedoch eine hervorragende Wahl. Unter dem wetterfesten Konstrukt ist der Aufenthalt sowohl im Sommer als auch in den kälteren Monaten sehr angenehm, zudem bleibt Ihr Terrasse länger sauber. Anbaupergolen, wie es der Name bereits verrät, sind mit dem Haus verbunden und stehen oft nur auf zwei Füßen. Frei stehende Modelle können Sie auch mitten im Garten montieren. Noch mehr als bei Markisen kommt es bei Pergolen auf die Wahl des richtigen Materials an. Während Holzpergolen, ähnlich wie Holzzäune, regelmäßige Pflege benötigt, aber relativ günstig und vor allem schick ist, hält Stahl deutlich mehr aus. Der Aufbau braucht aufgrund des hohen Eigengewichts jedoch mehr Zeit und Aufwand. Auch deshalb verweisen Experten immer wieder auf Aluminium als optimalen Werkstoff. Es verbindet kaum vorhandenen Pflegeaufwand mit geringem Gewicht und gleichzeitig hoher Stabilität. Optisch sind Pergolen oft weniger auffällig. Ihre Eleganz ist dagegen nicht von der Hand zu weisen.
Was darf es sein?
Sowohl Markisen als auch Pergolen verlängern die Gartensaison. Welche Variante für Sie die richtige ist, entscheidet neben dem Geldbeutel auch der eigene Geschmack. Im Zweifel lohnt sich eine Fachberatung.


